Zwischen Herd und Hakenkreuz
2025, Verlag elfundzehn
2021, Selfpublishing, Gnadenlos geirrt
Adolf Muschg, Schriftsteller:
«Ich habe das Buch in einer Nacht durchgelesen, erschüttert und belehrt, Man erfährt – ich erfahre – zum ersten Mal, wie geschlossen und lebenfüllend und -erfüllend das NS-System war. Es ist ein im besten Sinn empfindliches Buch, das ohne Urteil auskommt und eben dadurch überzeugt.»
Aleida Assmann, Prof. Dr.
«Das Entscheidende dieses Buches sind nicht nur die Fakten, die man anderswo auch finden könnte, sondern der Strom der Leidenschaft, der in den Briefen und Aufzeichnungen pulsiert. Dafür hat die Autorin eine neuartige Form der Verarbeitung erfunden: die kontinuierliche Rekonstruktion einer Biographie, die im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts im Kaiserreich beginnt und im Nationalsozialismus ihren Höhepunkt, ihre Erfüllung und ihr Ende findet. Diesen von der Innenperspektive der Protagonistin bestimmten Weg mitzugehen und nachzuvollziehen, macht zugleich die ungewöhnliche Chance und den Zumutungscharakter dieser Familien-Biographie aus.“
Klara Obermüller, Publizistin:
«Im Rahmen einer Biografie versucht Barbara Bonhage zu verstehen, was eine Frau vom Schlage ihrer Grossmutter so verführbar gemacht hatte. Sie will wissen, ob sie die Wahl gehabt hätte, sich anders zu entscheiden. Und sie fragt sich und damit auch uns, wie wir uns unter vergleichbaren Umständen verhalten hätten. Entstanden ist ein aufklärerisches Werk, dessen Thematik damals wie heute von existentieller Bedeutung ist.»